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Mobile Computing:
Hardware und Betriebssysteme
Architektur von Windows CE & Unterschiede zu den Desktop Versionen
Christian Wagner
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Das Common Excecutable Format (CEF)
Wir haben gesehen, dab Windows CE auf den verschiedensten Hardware-Plattformen läuft,
indem es jeweils speziell kompiliert wird. Das heibt aber auch, dab ein Programm das für eine
bestimmte Art von Hardware kompiliert wurde auf einem System mit einer anderen Hardware
nicht mehr lauffähig ist. Windows CE unterstützt aber eine grobe Menge von Prozessor-Familien
(siehe Tabelle weiter unten), die untereinander nicht kompatibel sind. Also mübte man, um ein
Programm zu veröffentlichen, jeweils für jede Prozessor-Familie eine speziell
ompilierte
Version veröffentlichen.
Um dem vorzubeugen liefert Microsoft das Common Excecutable Format (CEF). Dabei handelt
es sich um eine Art Pseudocode für Windows CE, der die Ausführung ein und derselben
Programmdatei auf Systemen mit verschiedenen Prozessoren ermöglicht, mit einer
Einschränkung: es mub sich dabei um dieselbe Plattform handeln, Pocket PC oder Handheld PC.
Der Pseudocode ist eine Zwischensprache, die mittels eines Interpreters auf dem System
ausgeführt wird.
Damit ergeben sich auch schon die haupt Vor- und Nachteile vom Common Excecutable Format.
Dadurch, dab man das Programm nicht mehr für jede Prozessor-Familie extra kompilieren mub,
ist die Veröffentlichung eines Programms, zum Beispiel über das Internet, viel einfacher.
Es ist auch sichergestellt, dab das Programm noch auf zukünftigen Geräten mit neueren
Prozessoren lauffähig bleibt, da es genügt auf diesem System einen speziell für diesen Prozessor
entworfenen Interpreter bereitzustellen.
Doch wie jeder Pseudocode hat das Common Excecutable Format auch Nachteile:
So sind die Programme im CEF um etwa 3-20 Prozent langsamer als die mit optimiertem Code,
weil der Interpreter noch vor der eigentlichen Ausführung den Pseudocode in Maschinensprache
übersetzen mub, doch im Normalfall wird dem Benutzer dieser Unterschied wohl kaum auffallen.
Auberdem werden die Programme um etwa 10-20 Prozent grösser mit Pseudocode als wenn sie
für den jeweiligen Prozessor direkt kompiliert wären.
Windows CE unterstützt mehrere Prozessoren-Familien:
ARM
ARMx20T,
Intel SA-1100
MIPS
NEC MIPS41xx, MIPS4300, MIPS16
Toshiba MIPS39xx
SHx
Hitachi SH3, SH4
PowerPC
IBM PPC403GC
Motorola PPC8xx
X86
Intel 486, Pentium, Pentium MMX, PentiumII
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