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Architektur von Windows CE

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Mobile Computing:   Hardware und Betriebssysteme Architektur von Windows CE & Unterschiede zu den Desktop Versionen Christian Wagner Seite 5 von 6 Das Common Excecutable Format (CEF) Wir  haben  gesehen,  dab  Windows  CE  auf  den  verschiedensten  Hardware-Plattformen  läuft, indem es jeweils speziell kompiliert wird.  Das heibt aber auch, dab ein Programm das für eine bestimmte  Art  von  Hardware  kompiliert  wurde  auf  einem  System  mit  einer  anderen  Hardware nicht mehr lauffähig ist.  Windows CE unterstützt aber eine grobe Menge von Prozessor-Familien (siehe Tabelle weiter unten), die untereinander nicht kompatibel sind.  Also mübte man, um ein Programm   zu   veröffentlichen,   jeweils   für   jede   Prozessor-Familie   eine   speziell ompilierte Version veröffentlichen.    Um dem vorzubeugen liefert Microsoft das Common Excecutable Format (CEF).  Dabei handelt es  sich  um  eine  Art  Pseudocode  für  Windows  CE,  der  die  Ausführung  ein  und  derselben Programmdatei     auf     Systemen     mit     verschiedenen     Prozessoren     ermöglicht,     mit     einer Einschränkung: es mub sich dabei um dieselbe Plattform handeln, Pocket PC oder Handheld PC.   Der   Pseudocode   ist   eine   Zwischensprache,   die   mittels   eines   Interpreters   auf   dem   System ausgeführt wird.    Damit ergeben sich auch schon die haupt Vor- und Nachteile vom Common Excecutable Format.    Dadurch, dab man das Programm nicht mehr für jede Prozessor-Familie extra kompilieren mub, ist die Veröffentlichung eines Programms, zum Beispiel über das Internet, viel einfacher.    Es   ist   auch   sichergestellt,   dab   das   Programm   noch   auf   zukünftigen   Geräten   mit   neueren Prozessoren lauffähig bleibt, da es genügt auf diesem System einen speziell für diesen Prozessor entworfenen Interpreter bereitzustellen.    Doch wie jeder Pseudocode hat das Common Excecutable Format auch Nachteile: So sind die Programme im CEF um etwa 3-20 Prozent langsamer als die mit optimiertem Code, weil der Interpreter noch vor der eigentlichen Ausführung den Pseudocode in Maschinensprache übersetzen mub, doch im Normalfall wird dem Benutzer dieser Unterschied wohl kaum auffallen.   Auberdem werden die Programme um etwa 10-20 Prozent grösser mit Pseudocode als wenn sie für den jeweiligen Prozessor direkt kompiliert wären.    Windows CE unterstützt mehrere Prozessoren-Familien:   ARM   ARMx20T, Intel SA-1100   MIPS   NEC MIPS41xx, MIPS4300, MIPS16 Toshiba MIPS39xx   SHx    Hitachi SH3, SH4   PowerPC IBM PPC403GC Motorola PPC8xx   X86     Intel 486, Pentium, Pentium MMX, PentiumII
  
Astronomie in Theorie und Praxis
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