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Mobile Computing:
Hardware und Betriebssysteme
Architektur von Windows CE & Unterschiede zu den Desktop Versionen
Christian Wagner
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Windows CE im Detail:
Dab Windows CE auf diesen komplett unterschiedlichen Hardware-Plattformen laufen kann wird
ermöglicht durch seinen modularen Aufbau. So kann Windows CE an die jeweilige Hardware
und spezifischen Anforderungen angepabt werden indem der Hersteller nur bestimmte Module
einsetzt.
Im Gegensatz zu seinen Desktop-Varianten wird Windows CE nicht als monolithischer Block
Software, der in der gleichen Konfiguration auf allen möglichen Hardware-Plattformen läuft, an
den Endkunden verkauft. Es ist gar nicht einzeln im Handel erhältlich, sondern wird vom Geräte-
Hersteller im Produkt vorinstalliert oder als ROM-Update nur für dieses bestimmte Produkt
verkauft.
Da das Betriebssystem so auf das Endprodukt zugeschnitten wird, entsteht ein sehr kompaktes
und schnelles System. Unter minimalen Anforderungen, wie zum Beispiel einem Gerät ohne
Bildschirm, benötigt Windows CE somit weniger als 200 kbyte ROM.
4 Hauptmodule
Windows CE enthält 4 Hauptmodule, die die Grundfähigkeiten des Betriebssystems bereitstellen:
Der Kernel, den Object store, das Graphics, Windowing and Events Subsystem (GWES) und das
Communication Modul. Es gibt auberdem noch zusätzliche optionale Module, die andere
Fähigkeiten ermöglichen können.
Modul 1: Kernel
Der Kernel ist der Kern eines jeden Betriebssystems und ermöglicht die Grundfunktionalität, die
es auf allen Geräten gibt. Er ermöglicht preemtives Multitasking und Multithreating und ist
verantwortlich für die Speicher- und Prozess-Verwaltung, das Scheduling und die
Ausnahmebehandlung. Die meisten Kernel-Komponenten werden in eder Konfiguration
benötigt, es gibt aber noch zusätzliche Komponenten, die man z.B. für Multimedia oder Telefonie
braucht.
Zwischem dem Kernel und der Hardware-Plattform vermittelt eine dünne Schicht Code, das
OEM Adaptation Layer (OAL). Mit dieser Schicht pabt der Hersteller das Betriebssystem an
seine Hardware an und ermöglicht eine einwandfreie Steuerung durch den Kernel. Diese
Steuerung umfabt die zeitgesteuerten Prozesse, Interrupts und die Implementierung des Power-
Managements.
Modul 2: Object store
Der Object store ermöglicht Windows CE das Lesen und Speichern von Daten auf den
verschiedenen Dateisystemen.
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